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Mittwoch, 1. Juni 2011

W. Hesse & Bauckhage in Lüdenscheid startet neu als Heba Alu-Druckguss

Nach Abschluss des im Oktober 2010 angemeldeten Insolvenzverfahrens startet die W. Hesse & Bauckhage GmbH in Lüdenscheid im Rahmen eines Management-buy-out neu als Heba Alu-Druckguss GmbH. Neue Gesellschafter und Führungsteam der Gießerei sind Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ralf Venema, Betriebsassistent Michael Matthies und Betriebsleiter Hayati Mertek. Die drei neuen Gesellschafter können auf langjährige Druckguss-Erfahrung zurückgreifen. Mertek hält die Mehrheitsanteile bei HEBA. Heba Alu-Druckguss konnte alle bisherigen Mitarbeiter aus der Insolvenz übernehmen und hofft den Umsatz im nächsten Jahr auf insgesamt etwa 15 Mio. Euro ausbauen zu können.

Die Gießerei fertigt Aluminiumdruckgussteile von 2 g bis 10 kg und möchte sich strategisch als Spezialist für Präzisionsteile aus Aluminium-Druckguss positionieren.

Näheres unter: www.heba-guss.de

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Mittwoch, 27. April 2011

alu-druckguss Brieselang gerettet

Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat den Insolvenzplan für die insolvente Gießerei alu-druckguss GmbH & Co Brandenburg KG in Brieselang bestätigt. Damit sind laut der Kanzlei des Insolvenzverwalters 265 Arbeitsplätze gerettet. Wie bereits berichtet, musste die Gießerei für Aluminiumdruckgussteile in Brieselang (Havelland) im Folge der Automobilbaukrise im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden. Nach Angaben der Geschäftsführung von alu-druckguss ist die Auftragslage gut. Der Hersteller für Aluminiumgussteile fertigt hauptsächlich für Automobilhersteller wie VW, Audi oder Daimler.

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Dienstag, 16. November 2010

ZF übernimmt Honsel-Tochterfirma Fonderie Lorraine


Friedrichshafen/Grosbliederstroff. ZF Friedrichshafen übernimmt die französische Tochterfirma Fonderie Lorraine des insolventen Automobilzulieferers Honsel aus dem Sauerland. Für die rund 500 französischen Beschäftigten des Druckguss-Spezialisten ändert sich zunächst nichts. „Wir sichern mit diesem Schritt die Lieferkette für unsere Automatgetriebe“, sagt Dr. Gerhard Wagner, Leiter des ZF Unternehmensbereichs Pkw-Antriebstechnik in Saarbrücken.

Die Honsel-Tochter Fonderie Lorraine S.A.S. rechnet im laufenden Geschäftsjahr (2010/2011) mit einem Umsatz von rund 45 Millionen Euro und beliefert deutsche und französische Automobilhersteller und -zulieferer vor allem mit Getriebeiinnenteilen und -gehäusen in Leichtmetall. Die in Grosbliederstroff an der Saar gelegene, rund 10 Kilometer Luftlinie vom Saarbrücker ZF-Getriebewerk entfernte Firma macht aktuell etwa 90 Prozent ihres Umsatzes mit ihrem Hauptkunden ZF.



Honsel liefert wichtige Druckgussteile für die Automatikgetriebefertigung von ZF.

„Die in diesem Jahr sehr stark gestiegene Nachfrage nach unseren neuen Achtgang-Automatgetrieben führt dazu, dass wir selbst für einen Großteil der Auslastung der Leichtmetallgießerei in Frankreich sorgen“, erläutert Dr. Wagner. „Mit der Übernahme der Fonderie Lorraine stellen wir einerseits sicher, dass die Lieferungen an unsere Pkw-Kunden gesichert sind. Andererseits werden auch die anderen Kunden der Fonderie Lorraine wie gewohnt bedient.“ Über den Kaufpreis für die Fonderie Lorraine haben ZF und die Honsel AG Stillschweigen vereinbart.






Quelle: ZF Friedrichshafen AG



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Dienstag, 11. Mai 2010

Alcoa-Druckgusswerk in Soest verkauft

Das Druckguss-Werk des amerikanischen Alcoa-Konzerns in Soest (NRW) ist verkauft worden. Seit 1. Mai 2010 firmiert die Druckgussfabrik mit noch 250 Mitarbeitern unter "BDW Soest". Das Kürzel BDW steht dabei für Bayerische Druckguss-Werke. Der US-Aluminiumkonzern Alcoa reagierte mit einer Reihe von Verkäufen auf die Folgen der anhaltende Wirtschaftskrise.

Dirk E. O. Westerheide, der geschäftsführender Gesellschafter der BDW Technologies aus dem bayerischen Markt Schwaben hat das Werk übernommen. Michael Wellner ist neuer Geschäftsführer der BDW in Soest. Die Druckgießerei erzielte nach eigenen Angaben bisher einen jährlichen Umsatz von 25 Mio. Euro "bei horrenden Verlusten" (Dirk Westerheide). Mit einem strengen Sparkurs hofft Westerheide spätestens ab 2014 auf einen "explodierenden Aluminiummarkt" und setzt dabei stark auf den Sektor Automotive. BDW technologies baut mit dem Zukauf in Nordrhein-Westfalen sein Kapazitäten im Kernbereich Aluminiumdruckguss weiter aus.

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Freitag, 7. Mai 2010

Echte Druckguss-Prototypen mit neuem Verfahren PROTO DIE


Der Berliner Hersteller von Druckgussteilen G.W.P. Manufacturing Services AG hat ein neues Prototypenverfahren entwickelt, mit dem Druckguss-Prototypen serienidentisch gefertigt werden können.

G.W.P. verfolgte dabei einen neuen Ansatz mit seinem Ziel absolut serienidentische statt nur annähernd serienähnliche Druckgussformteile wirtschaftlich herzustellen. Mit PROTO DIE können einmalig bis zu max. 3.000 Teile gegossen werden. Das neue Druckguss-Verfahren variiert nicht wie andere Entwicklungen mit Anleihen bestehender Alternativverfahren (abgewandelter Kokillenguss, Lost-Wax-Casting, Rapid-Prototyping-Urmodelle mit Gipsformen, etc.) – sondern setzt konsequent auf echte Druckgusswerkzeuge. Die Bauweise der massiven Stahlformen, Schieber und Gusskanäle wurden so lange optimiert, bis die Kosten für Druckguss-Prototypen im wettbewerbsfähigen Bereich waren. Der geschäftsführende Vorstand Rocco Weyers dazu: „Wir haben eine neue vereinfachte Bauweise entwickelt, die die Kosten deutlich verbilligt, die Werkzeugfertigung verkürzt – und das ohne Einbußen bei der Formteilqualität hinnehmen zu müssen.“ Nach Angaben des Herstellers gelang der Durchbruch erst nach einer Begrenzung auf eine maximale Formteilgröße.

Bis zu einer Raumdiagonale von 300 mm sind die neuen Druckguss-Prototypen herstellbar. Die Lieferzeit liegt bei mindestens 22 Werktagen, die vor allem für die Fertigung der massiven Stahlwerkzeuge benötigt wird. Vorteile bietet PROTO DIE auch durch die Möglichkeit einer teilweisen Wiederverwendung von Werkzeugelementen und eine sehr einfache Anpassung für die Nullserie. Deutliche Kosten- und Zeitvorteile sind nach Angaben des Herstellers maßgeblich für den großen Erfolg.

PROTO DIE wird damit wahrscheinlich künftig in vielen Fällen gefräste Prototypen ersetzen. Zumindest dort wo Testreihen mit echten Funktionsprototypen eingeplant werden müssen, ist die Neuerung der G.W.P. AG eine lohnende Alternative. Weyers sieht neben dem bisher hohen Anteil an Aluminiumdruckguss besonderes ein Potenzial in Magnesium. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten dieses Metalls ließen sich noch enorme Verbesserungen bei Gewichtsreduzierungen erreichen. Besonders hervorgehoben werden von ihm dabei die Bereiche Automotive und Maschinenbau.

Anbieter: G.W.P. Manufacturing Services AG, Berlin, Tel. +49 30 757744-0, vertrieb@gwp-ag.de, www.gwp-ag.de


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Donnerstag, 6. Mai 2010

2009 Absatzeinbruch bei Aluminiumdruckguss in der Schweiz

Wie der Aluminium-Verband der Schweiz jetzt mitteilt, brachen die Absatzmärkte der Schweizer Aluminiumindustrie 2009 dramatisch ein. Die Krise der Automobilindustrie, im Maschinenbau und der Luftfahrtindustrie hinterließ bei den Aluminiumverarbeitern deutliche Spuren. Im Vergleich zu 2008 reduzierten sich die Gesamtabtlieferungen der Walz- und Presswerke inklusive Export um 18,6 Prozent auf 135.500 Tonnen. Im Inland betrug der Absatzeinbruch immer noch 8,7 Prozent. Die Aluminiumgießereien mussten die größten Einbrüche hinnehmen. Bei den Druckgießereien sank der Absatz um bis zu 33 Prozent, bei Kokillenguss lag der Rückgang bei 23 Prozent.

Im ersten Quartal 2010 konnte wieder eine leichte Erholung verzeichnet werden, die Situation der Schweizer Gießereiindustrie bleibt aber weiter schwierig.

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Donnerstag, 4. Februar 2010

Industrienormen für gängige Druckguss-Legierungen

Wer Druckgussteile international einkauft kennt das Problem: ähnliche Legierungen mit keineswegs identischen Legierungsanteilen und Eigenschaften in den verschiedenen nationalen Industrienormen.

Industrienormen sind bei der Freizügigkeit der Märkte von enormer Bedeutung für den globalen Einkauf von Gussteilen. Zu den wichtigsten nationalen Normen für Legierungen, die sich international durchgesetzt haben, gehören die entsprechende deutsche, amerikanische, japanische, chinesische und russische Industrienorm.

Die nachfolgende Tabelle zeigt gängige Druckguss-Legierungen mit den zulässigen Anteilen der Legierungselemente geordnet nach Legierungsgruppen. Zu jeder Legierung finden Sie die passende nationale Norm.




Anteil an Legierungselementen WB/%

Industrienorm

Legierungs-

gruppe

Land

Legierung

Si

Cu

Mg

Fe

Al


AI-Si

China

YL102

10.0-13.0

<0.6

<0.05

<1.2

Rest

GB/T15115-94

Japan

ADC1

11.0-13.0

<1.0

<0.30

<1.2

JISH5302-82

Russland

AJ12

10.0-13.0

<0.6

<0.10

<1.5

TOCT2685-82

USA

413

11.0-13.0

<1.0

<0.35

<2.0

ASTMB85-82

Deutschland

AlSil2

11.0-13.5

<0.10

<0.05

<1.0

DIN 1725

AI-Si-Mg

China

YL104

8.0-10.5

<0.30

0.17-0.30

<1.0

Rest

GB/T15115-94

Japan

ADC3

9.0-10.0

<0.60

0.40-0.60

<1.3

JISH5302-82

USA

360

9.0-10.0

<0.60

0.40-0.60

<2.0

ASTMB85-82

Russland

AJl4

8.0-10.5

<0.10

0.17-0.30

<1.0

TOCT2685-82

Deutschland

AlSil0Mg

9.0-11.0

<0.10

0.20-0.50

<1.0

DIN 1725

AI-Si-Cu

China

YL112

7.5-9.5

3.0-4.0

<0.30

<1.2

Rest

GB/T15115-94

China

YL113

9.6-12.0

1.5-3.5

<0.30

<1.2

D1

Japan

ADC10

7.5-9.5

2.0-4.0

<0.30

<1.3

JISH5302-82

Japan

ADC12

9.6-12.0

1.5-3.5

<0.30

<1.3

JISH5302-82

USA

380

7.5-9.5

3.0-4.0

<0.10

<1.3

ASTMB85-82

USA

383

9.5-11.5

2.0-3.0

<0.10

<1.3

AK2

Russland

AJl6

4.5-6.0

2.0-3.0

<0.10

<1.5

TOCT2685-82

Deutschland

AlSi8Cu3

7.5-9.5

2.0-3.5

<0.30

<1.3

DIN 1725

AI-Mg

China

YL302

0.80-1.30

<0.10

4.5-5.5

<1.2

Rest

GB/T15115-94

Japan

ADC5

<0.30

<0.20

4.0-8.5

<1.8

JISH5302-82

USA

518

<0.35

<0.25

7.5-8.5

<1.8

ASTMB85-82

Deutschland

AlMg9

<0.50

<0.05

7.0-10.0

<1.0

DIN 1725


Angaben ohne Gewähr



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Dienstag, 15. September 2009

Tagespreise für Industriemetalle

Ab sofort veröffentlicht Druckguss-News die aktuellen Tagespreise der Industriemetalle Aluminium, Zink, Kupfer, Blei, Nickel, Zinn auf seinen Seiten.

Einkäufer von Metallguss können sich so einen schnellen Überblick über die Rohstoffpreise und deren Auswirkungen auf die Einkaufspreise verschaffen. Die Charts zeigen außerdem die historische Preis-Entwicklung der verschiedenen Industriemetalle.



Wir übernehmen keine Gewähr!

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Donnerstag, 3. September 2009

Aluminium verbindet: Trimet AG gründet Joint Venture

Harzgerode, 20.08.2009 - Die Trimet Aluminium AG und die KS Aluminium-Technologie, Neckarsulm gründen ein Joint Venture. Beide Unternehmen werden künftig im Bereich des Aluminiumdruckguss zusammenarbeiten. Das Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung von Zylinderkurbelgehäusen aus Aluminium-Legierungen... > weiter (newsropa.de)

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Druckguss - Das Verfahren

Druckguss ist als industrielles Fertigungsverfahren zur Herstellung von Gussteilen mit hoher Maßhaltigkeit geeignet. Druckgussteile können aus Aluminium, Zink, Magnesium oder Messing hergestellt werden. Frühere Bezeichnungen, wie Pressguss oder Metallspritzguss haben sich nicht durchgesetzt.

Das geschmolzene Metall wird dabei unter hohem Druck in eine Gussform gepresst, woraus es nach der Erstarrung vollautomatisch ausgeworfen wird. Ein Druckgusswerkzeug kann mehrere Cavities enthalten. Durch die hohe Mengenleistung können je nach Werkzeug Serien bis zu ca. 400.000 Formteilen erreicht werden. Druckguss ermöglicht geringe Wandstärken mit sehr glatten Flächen und Kanten.

Druckguss ist für größere Serien ein sehr wirtschaftliche Fertigungsverfahren und kommt in nahezu allen Industriebereichen vor. Besonders im Fahrzeugbau und Maschinenbau spielen dabei Aluminiumdruckguss und Zinkdruckguss die wichtigste Rolle.

In der Schweiz gibt es eine Reihe von Gießereien, die sich auf dem Qualitätssektor einen Namen gemacht haben. Die bekanntesten sind Aluminium Laufen AG, ALUWAG AG, Bühler Druckguss AG, DGS Druckguss Systeme AG, Injecta Druckguss AG, Wagner Metalldruckguss und viele mehr.

Die Kosten für Druckgusswerkzeuge sind im Verhältnis zu den Gesamtkosten relativ hoch. Viele Unternehmen gehen daher immer mehr dazu über, ihren Bedarf an Druckgussteilen in Low cost countries, wie Indien oder China zu beschaffen.

Bild: FRECH Druckgussmaschine DAW125E, Oskar Frech GmbH + Co. KG, www.frech.com

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